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Denk′ mit, denk′ nach! Mittelalter-Rezeption in deiner Stadt
Chemnitzer Roland

Chemnitzer Roland

 
Chemnitzer Roland
Die steinerne Roland-Figur ist Teil des Portals des Chemnitzer Neuen Rathauses, welches im frühen 20. Jahrhundert im Neo-Renaissance-Stil errichtet wurde. Die Gruppe befasst sich mit der Errichtung des Rathauses und seiner Architektur als Teil eines Rezeptionsprozesses. Darüber hinaus setzt sie sich mit der Figur Roland, sowie ihrer literarischen Tradition, historischen Bedeutung und stadtgeschichtlichen Einbindung auseinander. Um die Bedeutung und Tragweite des symbolischen Gehalts der Figur beurteilen zu können, werden vergleichend weitere Rolandfiguren in Städten Mitteldeutschlands herangezogen (Halle, Quedlinburg etc.). Leitfragen: Welche Bedeutung hatte Roland im Mittelalter? Wie wird die Figur in Vormoderne und Moderne in verschiedenen Kontexten funktionalisiert? Warum wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Roland-Figur in Chemnitz aufgestellt? Wie wird der Chemnitzer Roland in das Bildprogramm des Rathauses integriert? Welche Bedeutung misst man heute dieser Figur bei?
Hier finden Sie die einzelnen Ergebnisse der Arbeitsgruppe.
In ihrer Jahresarbeit im Fach Geschichte beschäftigen sich Vincent Antal und Moritz Reiland vom Gymnasium Einsiedel mit der Historie des Chemnitzer Rolands, der sich am Neuen Rathaus in Chemnitz befindet. Ausgehend von mittelalterlichen Überlieferungen und aktuellen Forschungen untersuchen die Schüler die gegenwärtige Wahrnehmung und Rezeption der Rolandfigur. Dabei führen sie u. a. Interviews in Chemnitz durch, um in Hinblick auf das Stadtjubiläum 2018 die Aktualität des Rolands zu erfragen.
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